Vita


Kurzbiografie

Geb. 1950
in Besigheim / Baden Württemberg
Ab 1969
Studium freie Malerei bei Horst Antes an der Kunstakademie Karlsruhe, Ältere und neuere Deutsche Literaturgeschichte an der TU Karlsruhe
Ab 1971
Studium Bühnenbild und Kunst am Bau bei den Professoren Richter, Rose und Stockhausen an der Kunstakademie Stuttgart
Ab 1973
Studium Kunsterziehung bei den Professoren Groß und Michou. Malerei bei Professor Hägele
Ab 1976
Staatsexamen Deutsch / Bildende Kunst
Ab 1977
Künstlerische Tätigkeit, Ausstellungen und Projekte

Parallel

Ab 1976
Kunst-Sozialarbeit beim Stuttgarter Jugendhausverein
Ab 1980
Unterricht an verschiedenen Gymnasien in den Fächern Deutsch und Kunst
Ab 2008
Evaluatorin am Landesinstitut für Schulentwicklung Baden Württemberg
Ab 2013
Ausschließlich freie künstlerische Tätigkeit

Ausstellungen und Projekte (Auswahl)

2026
Lied-Video-Performance „Zeiten des Umbruchs!“ bei Shinnenkai – Neujahrsfest der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Baden-Württemberg
2025
Sommerausstellung – Kunsthaus Bühler Stuttgart
Lied-Video-Performance „Herz sprich lauter! – Kästner und andere …“ – Internationales Theater Frankfurt
„Stille Landschaften“ – Ausstellung Städtische Galerie Winterbach
Lied-Video-Performance „Bei Nacht sind alle Kühe schwarz!“ – Kultur am Nachmittag, Stuttgart
Lied-Video-Performance „Im Auto über Land – Kästner und mehr …“ – Augustinum Stuttgart-Killesberg
2024
Kunstmesse Schwäbisch Gmünd
ARTe Kunstmesse Stettensfels
Lied-Video-Performance „Herz sprich lauter – Kästner und andere …“ – Theaterhaus Stuttgart
Sammelausstellung VBKW – Galerie Kunstbezirk Stuttgart
2023
Lied-Video-Performance „Im Auto über Land“ – Akademie für gesprochenes Wort
Lied-Video-Performance „Die Sonne ist nicht wichtig!“ – Brenzkirche Stuttgart
Ausstellung Nikolaus-Cusanus-Haus, Stuttgart
Ausstellung Rathaus Murr
Lied-Video-Performance „Liebe, Leid und Lügen“ – Augustinum Stuttgart-Killesberg
2022
Lied-Video-Performance „Liebe, Leid und Lügen“ – Akademie für gesprochenes Wort, Stuttgart
ARTe Konstanz Bodenseeforum
Ausstellungen Zehntscheuer in Möglingen
Lucca Art Fair – Real Collegio Lucca
2021
„Peenemünde Compassion – Hoffnung?“ – Theaterhaus Stuttgart & Kulturkirche St. Elisabeth Berlin
2020
Ausstellungsbeteiligung Rocca Paolina
Internationale Kunstausstellung Perugia
Art Beijing (kuratiert)
Internationale Kunsttage Endingen (kuratiert)
Ausstellung Kunstprisma Murr (kuratiert)
„Peenemünde Compassion – Hoffnung?“ – Theaterhaus Stuttgart & Kulturkirche St. Elisabeth Berlin (kuratiert)

Frühere Ausstellungen und Projekte

Die Wurzeln ihrer künstlerischen Tätigkeit reichen bis in die späten 1970er-Jahre zurück. Mit Ausstellungen in Steinenbronn (1978), Schloß Hochdorf (1977) und der Commerzbank Bietigheim (1992) legte Sibylle Duhm-Arnaudov früh eine regionale Basis.
In den 1990er-Jahren weitete sie ihr Spektrum konsequent aus: Ein Video-Theater-Projekt nach Peter Härtling und Franz Kafka (1996) markiert den Übergang zu interdisziplinären Formaten.

Mit der Intervention „Abschied vom 20. Jahrhundert“ (1999), der Installation „Wasser begehbar“ und dem vielstimmigen Video-Projekt „Jeder Engel ist schrecklich“ (2002) – gezeigt in der Zehntscheuer Möglingen und an vier Kirchenorten in Stuttgart, Ditzingen, Freiberg und Hohenheim – festigte sie ihren Platz als Künstlerin an der Schnittstelle von Bild, Sprache und Raum.

Nach dem Multimediaspektakel Käthchen von Heilbronn (2005) in Ditzingen folgten in den 2010er-Jahren Einzel- und Gruppenausstellungen in Stuttgart und Umgebung, darunter die ortsbezogene Interventionsserie „Herrenhäuser Supermärkte“ (2014–2016) an Schauplätzen in Vorpommern und Württemberg sowie die Ausstellung „Feld-All“ (2018).

2019 entstand mit „Peenemünde Compassion – Vernichtender Fortschritt“ im Historisch-Technischen Museum Peenemünde und im Theaterhaus Stuttgart ein Schlüsselprojekt, das zur Gründung von KAN Compassion Arts gemeinsam mit Yasuko Kozaki führte.